3. Einwand: Früher gab es auch kein Graspulver und wir haben trotzdem überlebt!

Große Beitragsserie: Einwände und Irrtümer rund um Weizen- und Gerstengraspulver

3. Einwand: Früher gab es auch kein Graspulver – und die Menschen haben trotzdem überlebt

 

Früher – wann war das denn genau? Gestern, vor 10 Jahren, vor 50 Jahren?

Wie unterscheidet sich unsere heutige Lebensweise mit dem Leben vor 50 Jahren?

1967 vs 2017

1967

  • wenig Freizeit, die Samstage waren Arbeitstage
    Frau aus den 60s telefoniert

    Schatz, Essen ist fertig!

     

  • viele Pflichttermine wie Kirche am Sonntag, Verwandtenbesuche
  • wenn Freizeit, dann immer „draußen“ (drinnen war nur notgedrungen bei schlechtem Wetter oder Krankheit, Spielen mit Freunden war immer draußen)
  • wenig Bücher und Comics, sonst Spiele draußen mit viel Bewegung
  • viele Kinder durften lange alleine draußen spielen und die Natur erkunden, ohne Handy und keiner wusste, wo sie genau waren
  • erst der zunehmende Straßenverkehr begrenzte das „draußen“ zunehmend und nachfolgende Generationen wurden (auch durch die Medien) von Straßenkids zu TV-Kids
  • die meisten Frauen blieben zuhause und hatten mehr Zeit für Einkaufen, Kochen und Haushalt
  • die Familie nahm 3 Mahlzeiten zusammen am Tisch ein
  • eingekauft wurde im „Tante Emma Laden“, es gab die heutige Nahrungsmittelvielfalt noch nicht
  • es wurde viel mehr Wasser getrunken, süße Limos gehörten nicht zum Alltag
  • aus Kostengründen wurde meist weniger Fleisch gegessen

2017

  • Heute werden sehr viel mehr zuckerreiche Softdrinks und Säfte getrunken als vor 50 Jahren. Damals gab es einfach nicht diese Auswahl. Aber gerade diese flüssigen Kalorien, die überhaupt nicht zur Sättigung beitragen, können zu Übergewicht führen.
  • Durch Internet und Medien wissen die Menschen heute natürlich besser über eine gesunde Ernährung Bescheid. Doch nur weil viele wissen, was eine gesunde Ernährung ausmacht, heißt es noch lange nicht, dass das Wissen im Alltag umgesetzt wird.
  • Den meisten fehlt heute im Alltag einfach die Zeit und die Lust, ständig am Herd zu stehen und sauberzumachen. Schnellrestaurants und Fertiggerichte sind einfach zu verlockend. Nach einem langen Tag möchte keiner mehr eine Stunde in der Küche arbeiten und dann noch einmal so lange saubermachen. Daher lassen sich viele diese „langweiligen“ und „eintönigen“ Tätigkeiten abnehmen.
  • Bei der Gewichtszunahme spielt außer den Essgewohnheiten der heutige Bewegungsmangel eine entscheidende Rolle. Die Anforderungen in Alltag und Beruf haben sich verändert. Jeder fährt Auto, Fahrstuhl oder Rolltreppe. Die meisten Arbeitsplätze fordern 8-stündiges Sitzen vor dem Computer. Nach der Arbeit gehören Handy, Internet und Fernsehen zur Freizeitgestaltung. Rausgehen, Sport treiben und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wie es in den 60er Jahren üblich war, ist out. Natürlich treiben viele heutzutage noch Sport, aber eine halbe Stunde Fitness-Studio kann die 10 Stunden rumsitzen leider nicht einfach kompensieren.
  • Heute wohnen in den Großstädten immer mehr Menschen allein. Die sorgende Hausfrau, die sich um die Gesundheit der Familie kümmert, ist eher die Ausnahme. Jeder muss sich alleine um Ernährung und Haushalt kümmern. In Berlin leben rund 50% der Menschen allein, Tendenz steigend.

Fazit:

Heute kochen wir meist nicht mehr selbst mit frischen Zutaten, sondern wir essen hauptsächlich fett-, zucker- oder kalorienreiche Gerichte aus dem Supermarkt, in der Kantine oder im Restaurant. Die Lebensmittelindustrie überschwemmt uns mit fragwürdigen Nahrungsmitteln, die außer den Zutaten auch Farbstoffe und Zusatzstoffe enthalten. Wir essen oft alleine und nehmen uns nicht die nötige Zeit dazu. Unser Leben ist hektischer geworden. In der Freizeit und bei der Arbeit bewegen wir uns viel weniger als früher. Denn die Technik macht uns faul. Und leider auch dick und ungesund. Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung fehlt uns einfach die Zeit. Zudem nehmen die Anforderungen am Arbeitsplatz stetig zu.

Somit hat der Bewegungsmangel, gepaart mit der Möglichkeit, jederzeit an alle nur erdenklichen Nahrungsmittel zu gelangen, dazu geführt, dass die Deutschen immer dicker werden.

Folglich ist Zeit heute ein knappes und wertvolles Gut geworden. Viele bekommen eine gesunde, vollwertige Ernährung mit ihrem hektischen und fordernden Tagesablauf nicht mehr unter einen Hut. Um die ungesunde Lebensweise zu kompensieren, greifen immer mehr Menschen zu Vitamintabletten. Denn der Lebenswandel fordert sein Tribut. Viele fühlen sich permanent müde, unausgeschlafen, energielos und unwohl. Leider halten viele der käuflichen Präparate ihr Versprechen nicht, wie oben im Beitrag bereits erläutert.

 

Jogging mit Graspulver Smoothie

So können Graspulver heute helfen

Dagegen füllen Gersten- und Weizengraspulver die Nährstofflücke auf gesunde Weise. Ein Wasser mit Graspulver ist schnell angerührt, und man kann es einfach überall hin mitnehmen. Ob auf Reisen oder bei der Arbeit, es ist einfach die beste und einfachste Methode, die ideal zu dem heutigen Lebenswandel passt. Keiner muss sein Gras selber anbauen. Dies wäre natürlich perfekt, aber der Zeitaufwand ist enorm. Graspulver sind einfach ein Segen in der heutigen Zeit.

Vier Tipps für ein leichteres, gesünderes Leben

  • Am besten jeden Tag selber kochen mit frischen Zutaten
  • Weniger Fett und Zucker verwenden
  • Viel mehr bewegen, auch im Alltag (Treppe statt Fahrstuhl und Fahrrad statt Auto)
  • Gemeinsam und langsamer essen, sich Zeit nehmen

Frau springt in die Luft auf Wiese

Quellenangaben:

http://www.das-waren-noch-zeiten.de/alltag.htm

http://www.spiegel.de/einestages/leben-in-den-60ern-a-948845.html

https://www.tagesschau.de/inland/themenwoche-arbeit-101.html

http://www.das-waren-noch-zeiten.de/ernaehrung.htm

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Essgewohnheiten-heute-und-vor-50-Jahren-163617.html

https://chroniknet.de/extra/zeitgeschichte/1954-bessere-ernaehrung-nach-den-entbehrungsreichen-jahren/

Bildquellenangaben:

Clipdealer.de

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